Subversion zur Prime-Time. Die Simpsons und die Mythen der Gesellschaft

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Edited together with Michael Gruteser and Andreas Rauscher
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  Inhalt   Vorwort zur dritten Auflage 7  Vorwort zur zweiten Auflage 8 Michael Gruteser / Thomas Klein / Andreas Rauscher  Das S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳-Netzwerk  Eine Einführung 10 Diedrich Diederichsen Die S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 der Gesellschaft  15  Thomas Klein / Christian Hißnauer  Rücke vor bis auf ‹Los› Die Serialität der S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 21 «Das würde ich nicht unbedingt subversiv nennen.» Interview mit dem S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳-Regisseur David Silverman 26  Thomas Klein Prügelviehzeug Zur Entwicklung des soziopathischen Anticharakters im Cartoon 31 Michael Gruteser  Family Ties  Versuch einer Geschichte der Zeichentrick-Familienserie 52  Andreas Rauscher  Method Acting im Kwik-E-Mart  Die Medientheorien der S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 75  Andreas Rauscher  Shark Jumping oder das Museum der animierten Wirklichkeit  106 Michael Gruteser  Low Concept  Sitcoms und D󰁩󰁥 S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 113 Henry Keazor  Die S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 und die Kunst  «Great artists are always trying new things!» 126  6 | Inhalt  Maxie Klein Spieglein, Spieglein an der Wand … Die animierten Körper in Springfield 134 Christian Hißnauer  Optionsmodell Geschlecht?  Temporäre Brüche der Geschlechterbilder bei den S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 und eine Serialität des Konservativen 141 N. Devrim Tuncel / Andreas Rauscher  Die Mythen des Springfield-Alltags Die S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 als Politsatire 154 Emanuel Ernst / Sven Werkmeister  Little Shop of Homers Skizzen zum S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳-Sellout  166  Andreas Rauscher  Ludic Springfield Die S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳-Videospiele 188  Andreas Rauscher  Capturing T󰁨󰁥 S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 Der Kinofilm 192  Andreas Rauscher  F󰁵󰁴󰁵󰁲󰁡󰁭󰁡 – The Hitchhiker’s Guide to Society  196 Episoden-Guide D󰁩󰁥 S󰁩󰁭󰁰󰁳󰁯󰁮󰁳 213 F󰁵󰁴󰁵󰁲󰁡󰁭󰁡  236 Bibliografie 242 Die Autoren 245  Abbildungsverzeichnis 247  A ls wir die Erstauage unseres Buches ver-öentlichten, existierten D ie Simpsons bereits 12 Jahre. Nun, nach weiteren 12 Jah-ren, haben wir die erfreuliche Notwendigkeit einer dritten Auage zum Anlass genommen, einen er-neuten Blick sowohl auf die Serie als auch auf un-ser Buch zu werfen. Zur Zweitauage (2002) hatten wir zwölf Staeln besprochen – eine erfolgreiche Serie läuft durch-schnittlich acht bis neun Staeln. Die Serie hatte also statistisch ihren Zenit erreicht. Danach setzt gemeinhin ein, was man als ‹jumping the shark›  bezeichnen kann, eine Art Jahrmarkts-Phase, in der die Serie sich selbst mit Absurditäten zu über-bieten versucht, aber wenig von ihren alten Qua-litäten aufweist. Ab diesem Zeitpunkt haben wir die Serie nicht mehr mit intensivem Interesse ver-folgt. Doch haben wir für die Neuauage versucht, ihre weiteren Veränderungen nachzuskizzieren, bis hin zu der heutigen Phase, in der D S vom State of the Art selbst zu Epigonen werden. Statt etwa selbst neue Autoren mit einem unver-brauchten Blick für die Serie aufzubauen, wie etwa den ehemaligen Autoren und Produzenten Conan O’Brien, der inzwischen zum erfolgreichen Late Night Host avanciert ist, lädt man inzwischen lie-ber erfolgreiche, bereits namhafte Autoren (meist in Doppelfunktion auch als Gaststars) ein, um für nur eine Folge ihre Interpretation der S zu gestalten. Zwangsläug erhält die ehemals so starke Stimme der Serie einen diskontinuierlichen Charakter in ihrem Ton. Nach den ersten zwölf Jahren sind, wie gesagt, weitere zwölf vergangen. Die Illusion der kontinu-ierlichen Erzählung, mit der D S uns zu den ursprünglichen Essays inspirierten, ist nach wie vor nachvollziehbar, aber auch in dieser Zeit verhaftet. Der 1990er Junge, den das Autoren-kollektiv der S so pointiert porträtierte, ist nicht erwachsen geworden, aber das Autoren-kollektiv und die Welt drum herum sind aus den 1990ern herausgewachsen. Die Stagnation der nicht alternden Charaktere an der fortschreiten-den satirischen Realität ist eine Beobachtung, die sich durch sämtliche der neuen Texte zieht. Auch hat das Phänomen ‹Serie› heute eine ganz andere diskursive Qualität als vor zwölf Jahren, worauf unsere eigenen neuen Texte eingehen. Eine besondere Erweiterung der Perspektiven auf die Serie bieten zwei neu hinzugekommene Bei-träge über die Bezüge der S zur Bildenden Kunst von Henry Keazor und über die animierten Körper in Springeld von Maxie Klein, bei denen wir uns ganz herzlich für ihre Beiträge bedanken möchten. Die meisten der alten Essays sind er-gänzt und, sofern uns etwas zu zeitverhaftet oder einfach falsch erschien, auch geändert worden. Abgerundet wird die Neuauage durch ein auf dem Stuttgarter Animationslmfest 2013 geführ-tes Interview mit dem langjährigen S-Re-gisseur und Co-Produzenten David Silverman, das einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Serie bietet.Bei allen Änderungen haben wir versucht den Geist der Begeisterung des ursprünglichen Buches zu erhalten. Dabei war es nie, wie böse Zungen be-haupten, ein Fanbuch. Mainz und Berlin im August 2013Die Herausgeber   Vorwort zur dritten Auflage
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