Politische Kommunikation im Internet

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Internet changed the way people communicate. This also had an effect on the media communication of politicians. If the internet penetrated the social structures of society, it also means that it changed the old social order. It is now being talked
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  INSTITUT FÜR KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT WESTFÄLISCHE WILHELMSUNIVERSITÄT MÜNSTER WINTERSEMESTER 2013/2014 EINFÜHRUNGSMODUL „MODERNE ÖFFENTLICHKEITEN“ TUTOR: CARLA SCHIEB   Inwieweit hat das Internet die politische Kommunikation verändert?   vorgelegt von: Alexandru-Mihai Oprescu Matrikelnummer: 397816 Ein-Fach-BA Kommunikationswissenschaft 3. Fachsemester Magdalenenstr. 22 48143 Münster 015255617128 a_opre01@uni-muenster.de   Münster, den   25.03.2013    Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung .............................................................................. 1   2. Warum sollte das Internet von den politischen Institutionen benutzt werden? ................................................. 2   2.1 Begriffsbestimmung „politische Kommunikation“ ............................................. 2   2.2. Aufwuchs des Internets in der Politik ....................................................................... 3   3. Formen der politischen Kommunikation im Internet ......... 5   3.1. Virtuelle Parteizentralen ................................................................................................ 5   3.2. Foren, Chats und Online-Ereignisse ......................................................................... 5   3.3. Digitale Parteiorganisationen ...................................................................................... 6   3.4. Online-Wahlkämpfe ........................................................................................................ 6   4. Der Fall Obama: Wie Barack Obama das Web 2.0 für seine Wahlkampagne benutzt hat ........................................... 7   5. Verstärkte Nutzung des Internets durch die Gesellschaft 8   5.1. Der bequeme Moderne .................................................................................................. 8   5.1. Online Proteste ............................................................................................................... 10   6. Wird die politische Kultur durch das Internet wirklich verändert? ............................................................................... 10   6.1. Nutzung von Online-Medien: Beeinflussung der politischen Meinung der Bürger?....................................................................................................................................... 11   6.2. Was charakterisiert die politische Kommunikation in der Online-Welt? ....................................................................................................................................................... 12   7. Fazit ...................................................................................... 12   Literaturverzeichnis ................................................................ 14      1. Einleitung Das Internet ist kein neues Medium mehr, sondern es existiert seit Jahren und hat seitdem mehr und mehr unserer Aufmerksamkeit gewonnen. Alle wichtigen Na-men der Gesellschaft befinden sich im Internet. Abteilungen der Stadtverwaltun-gen, Prominente, Politiker, Unternehmen, sogar die traditionellen Medien: auch das Radio und Fernsehen erkennen die Notwendigkeit an, im Internet präsent zu sein. Ein aktueller Spruch in Bezug zum Internet besagt: “Derjenige, der im Inter-net nicht zu finden ist, existiert nicht”. So ist es heutzutage. War es aber immer so? War das Internet von Anfang an so ein wichtiges Medium für die Gesell-schaft? Die Frage kann schnell beantwortet werden: Nein. Das Internet wurde von der amerikanischen Armee erfunden, um dem Militär die interne Kommunikation zwischen den Rechnern zu ermöglichen. Mit Computern und Internet konnten nur Computerwissenschaftler und Leute aus der Armee ar-beiten. Danach wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und die ersten In-ternetseiten sind erschienen. Doch in den neunziger Jahren waren alle skeptisch. Niemand bezahlte über das Internet, kein Unternehmen wollte auf eigenen Inter-netseiten präsent sein und kein Medienunternehmen (egal ob Radio, Fernsehen oder Zeitung) wollte dort seine Inhalte frei zugänglich präsentieren. Trotzdem wurden den Menschen immer weitere Möglichkeiten durch das Internet gegeben. Zum Beispiel sind Online-Geschäfte entstanden, Internetseiten zu unterschiedli-chen Themenbereichen sind erschienen, private Radiosender sind auf Sendung gegangen und auf einmal hatten alle eine E-Mail-Adresse. Auch Chatträume sind entstanden und die Leute gingen in Internetcafés, um dort Zeit miteinander zu verbringen, aber auch mit anderen Leute zu „chatten“, durch das Internet zu „sur-fen“ und ihre Mails zu prüfen. Es hat nicht lange gedauert, bis das Internet jedem zugänglich war. Dann hat die richtige Revolution angefangen. Mit so vielen Möglichkeiten hat je-der gehofft, seine Goldmine im Internet zu finden. Soziale Netwerke sind entstan-den und jeder hatte dort ein Profil. Dann kam Second Life auf: ein Spiel, in dem man alles wie im realen Leben machen konnte - nur dass es diesmal virtuell war. Es war so erfolgreich, dass nicht nur normale Menschen in dieser virtuellen Welt Geld ausgaben, um neue Sachen zu erleben, sondern sogar Unternehmen und Universitäten Geld in Profile investierten. Das führte zu einer regelrechten Explo- 1    sion des Internets. Heutzutage gibt es alles im Internet. Neue Jobs sind entstanden: z. B. Social Me-dia Manager oder Online Manager. Neue Wörter sind schon seit langem in unse-ren Sprachgebrauch übergegangen: z. B. „surfen“, „chatten“, „liken“, „tweeten“ oder „skypen“. Wenn sich das Internet so stark in die gesellschaftliche Strukturen eingeprägt hat, hat es auch selbst die gesellschaftliche Ordnung "zerstört". Es wird jetzt über Online-Demokratie, Online-Wahlkämpfe gesprochen, über eine neu entstandene Gruppe von Menschen, die nur online kommunizieren. Oder über po-litische Parteien, die durch einen Zufall online entstanden sind (z. B. die Piraten Partei). Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit das Internet die menschliche Gesellschaft und Kommunikation bestimmt und wie sich das im Besonderen bei normalen Bürgern und Politikern zeigt. 2. Warum sollte das Internet von den politischen Institutio-nen benutzt werden? 2.1 Begriffsbestimmung „politische Kommunikation“ Bevor man überhaupt die Gründe der Nutzung eines neuen Kommunikationska-nal von der Politik aufzählen kann, sollte erstens der Begriff „politische Kommuni-kation“ definiert werden. In ihren Studium, wo sie herausfinden möchten, was un-ter „politischen Kommunikation“ zu verstehen ist, sind Henn et. al. zu der Ergeb-nis gekommen, dass die politische Kommunikation in einem weiten und in einem engen Sinne wahrgenommen wird. Im ersten Fall wird sie als die Kommunikation verstanden, in welche alle Kommunikationsakteure, die in der Politik direkt (Politi-ker) oder indirekt (Journalisten, Bürger) involviert sind, ihre Meinungen und Inte-ressen bezüglich der politischen Themen äußern. In engem Sinne wird es nur als diejenige Kommunikation verstanden, durch welche sich die politischen Akteure mit Hilfe der Massenmedien über politisch relevante Themen ihre Mitteilungen veröffentlichen (Henn/Dohle/Vowe 2013: 383). 2    2.2. Aufwuchs des Internets in der Politik In der amerikanischen Politik sind politische Online-Diskussionsforen wie News-groups, Chat-Räume und Blogs eine neue Kraft geworden. Die Menge der Nach-richten, die durch die über fünfzigtausend Newsgroups, siebzigtausend öffentliche E-Mail-Listen, tausende von Blogs und hunderte von Chat-Räumen, an einem be-stimmten Tag geschickt werden, ist beeindruckend. Heutzutage werden um die 1,5 Millionen Nachrichten über Usenet-Newsgroups täglich verbreitet. Internet-Diskussionsforen haben plötzlich das Interesse der Massen geweckt. All das sind Orte, in denen sich die Bürger ihrer Sorgen entlasten und ihre politische Bedürf-nisse befriedigen (vgl. Davis 2005: IX). In den späten neunziger Jahren entstand ein dramatisches Wachstum der Partizi-pation durch die Bürger in elektronischen Diskussions-Foren. Laut des Pew Cen-ters wuchs der Anteil amerikanischer Beitritte in den Foren von 25% auf 35% über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei mindestens einmal die Woche eine Aktivi-tät in einem der Foren stattfand. Bis Ende 1997 wurde die Teilnehmerzahl im Usenet auf ungefähr zwei Millionen geschätzt. Zum Vergleich: das ist die gleiche Anzahl der Amerikaner, die das Cosmopolitan Magazin oder Wall Street Journal lesen. Die interaktive Komponente ist für viele Menschen attraktiver als das World Wide Web. Mit anderen kommunizieren zu können ist ein wichtiger Grund, warum das Internet so eine weit verbreitete Akzeptanz gewonnen hat. Internet-Nutzer sagen, dass die E-Mail für sie unverzichtbar sei, im Vergleich zum World Wide Web. Die E-Mail ist eine der wichtigsten Gründe, warum die meisten Menschen online gehen. Ein weiterer Grund für die Nutzung des Internets ist, dass die poli-tikbezogenen Online-Diskussionen aufgrund der interaktiven Funktion einen sehr demokratischen Charakter haben (vgl. Davis 2005: X). Das WWW ermöglicht auch den Politikern durch seine niedrigen technischen und ökonomischen Benut-zungsvoraussetzungen, mit geringeren finanziellen Ressourcen ihre Meinungen öffentlich bekannt zu machen (vgl. Beck 2006: 207). Auch Beamte setzen auf diese neue Art der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Die wachsende Rolle der politischen Online-Diskussionen war am 8. November 1999 bewiesen, als Präsident Clinton der erste Präsident wurde, der online ging um E-Mail-Anfragen von Bürgern zu beantworten. Die Präsidentschaftskandida-ten gingen ab dem Jahr 2000 online, damit sie mit ihren Wählern kommunizieren konnten (vgl. Davis 2005: XI). Aber im Jahr 2000 nahmen nur 51% der Wahlbe- 3
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