Researching the Researchers: The GDR's West German Eastern Research Departments and Their Perspective on the Nazi Past of Research into Southeast Europe in the Federal Republic [in German]

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The article looks at two academic units that operated in the GDR during the 1960s. Their task was to observe the activities of Eastern Europeanists in Western Germany. Traditionally, East European Studies (Ostforschung) in Germany was not simply an
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  80  SÜDOST EUROPA Mitteilungen 04/2016 Dr. Alexander Korb Jahrgang 1976.Ass. Professor in Neuerer und Neuester Europäischer Geschichte an der University of Leicestersowie Direktor des Stanley Burton Centre for Holocaust and Genocide Studies.Derzeit Erforschung der Wege deutscher Intellektueller zwischen 1920 und 1970; 2013 preis-gekröntes Buch „Im Schatten des Weltkriegs. Massengewalt der Ustaša gegen Serben, Juden undRoma in Kroatien 1941-1945“; zur Geschichte der SOG: Beitrag in SOM-Heft 4/2014, S. 74 - 91. Kontakt   E-Mail: ak368@leicester.ac.ukDer Beitrag wurde fertig gestellt Ende September 2016. Für Auskünfte, Gespräche sowie diegroßzügige Überlassung von Aktenmaterial dankt der Autor Dr. Walter Althammer, EvaFuchslocher, Thomas Goguel, Dr. Ines Kaiser, Prof. Christoph Kleßmann, Prof. Eva Seeber, ElfriedeSiebert sowie Sybille Wirsing; für ihre hilfreichen Kommentare und Kritik Dr. Claudia Hopf; fürredaktionelle Hilfe Gudrun Kuhlmann in der Südosteuropa-Gesellschaft. Researching the Researchers: The GDR's "West German EasternResearch Departments" and Their Perspective on the Nazi Past of Research into Southeast Europe in the Federal Republic Summary The article looks at two academic units that operated in the GDR during the 1960s. Their taskwas to observe the activities of Eastern Europeanists in Western Germany. Traditionally, EastEuropean Studies (Ostforschung) in Germany was not simply an academic discipline, but wasembedded in a field of research institutes and political organisations that aimed at havinga strong influence on German politics and an even persuasive impact on Eastern Europe,specifically on the German minorities living there. The field was dominated by academics whohad been involved in Nazi mass crimes in Eastern Europe during WWII. In order to discreditWestern Germany, the GDR government claimed that it was basically a fascist state, and theNazi pasts of the Ostforscher were easy targets for the GDR campaigners.The article looks at how analysts in the GDR perceived the Munich-based Southeast EuropeAssociation (Südosteuropa-Gesellschaft, SOG). It highlights that they were surprisingly wellinformed and balanced in their assessment of the SOG. The article also makes the case that theresearchers in East-Berlin under the auspices of Rudi Goguel, a Nazi camp survivor, formed anearly and mostly over-looked core of Holocaust researchers – the first ones in the GDR thatdeserved that name. Alexander Korb  AnalysenPositionenEssays Analysen_Korb_04-2016:Pos 09.10.2016 13:49 Uhr Seite 1  Einleitung München sei das Zentrum der Ostforschung schlechthin und unterhalte mit demCollegium Carolinum, der Südosteuropa-Gesellschaft (SOG) und einer Reihe von wei-teren Einrichtungen die wichtigsten „Ostinstitute“ der BRD – das konstatierten 1960zwei in der DDR wirkende Historiker in einem Taschenbuch zur westdeutschenOstforschung. Die Umtriebe der amerikanischen Besatzungsmacht, die Finanzierungdes Kreuzzuges gegen den Sozialismus durch amerikanische Milliardäre, der Sender„Freies Europa“, „dessen Lügenprogramm von Emigrantencliquen und anderenKreaturen des Dollars bestritten wird“, all das mache die schöne Stadt und ihreUmgebung zu einem Erholungsgebiet für geschlagene „Ostlandritter“ und zu einerStätte einer unauffälligen Refaschisierung, so die Autoren. Die Stadt ziehe faschistischeEmigranten in großen Massen an. Als Verbindungsmann zwischen den Emigrantenund der Ostforschung diene der „Junkerspross“ Bolko von Richthofen. Das Südost-Institut werde vom bekannten Nazi-Spion Fritz Valjavec geleitet, die SOG von „donau-deutschen“ Revanchisten geführt. Die von der SOG und anderen Instituten organi-sierten Hochschulwochen sollten mit dem Leichengift des Anti-Sowjetismus die jungeGeneration infizieren, so dass sie für die Todesbataillone des Herrn Strauß reif werden.  1 In der Tat war das München der 1950er und 1960er Jahre sowohl ein Zentrum derOstforschung, wie sich die Disziplin damals selbst noch nannte, als auch ein Zentrumder anti-kommunistischen Diasporen aus Ost- und Südosteuropa. Die mit der Materiebefassten Analysten in der DDR spucken Gift und Galle. Ihre „Analyse“ ist nicht mehrals eine groteske Verzerrung der Wirklichkeit. Sie berichteten in schrillen Tönen überdie westdeutschen Ostforscher, wobei deren nationalsozialistische Vergangenheit alsder Beweis für die von ihnen weiterhin ausgehende Gefahr galt. Vor diesem Hintergrundkann es nicht verwundern, dass auch die NS-Vergangenheit ausgewählter Verbands-mitglieder der SOG ebenso im Visier der Ermittler stand wie die angeblich revanchis-tischen Ziele der Gesellschaft. Analysen  81 SÜDOST EUROPA Mitteilungen 04/2016 Alexander Korb Ostforscher-Erforscher Die „Abteilungen westdeutsche Ostforschung“ in der DDR undihr Blick auf die NS-Vergangenheit der Südosteuropa-Forschungin der BRD 1  Gentzen, Felix-Heinrich / Wolfgramm, Eberhard  , "Ostforscher" – "Ostforschung". Mit einem Nachwortvon Prof. Dr. B. Spiru, Berlin 1960, S. 113-118. Analysen_Korb_04-2016:Pos 09.10.2016 13:49 Uhr Seite 2  Die ironische Wende der Anfangsgeschichte liegt in der Identität der beiden Autorendes DDR-Bandes. Mit den Historikern Felix-Heinrich Gentzen und Eberhard Wolfgrammhandelte es sich nicht nur um die Abteilungsleiter für Polen und die Tschechoslowakeiam Institut für die Geschichte der europäischen Volksdemokratien in Leipzig, sondernzugleich auch um ehemalige NSDAP-Mitglieder, die selbst nicht unbeteiligt anNazi-Verbrechen waren. Gentzen war als Hauptmann der Wehrmacht in Stalingradin sowjetische Kriegsgefangenschaft gelangt und hatte sich dem NationalkomiteeFreies Deutschland angeschlossen; Wolfgramm war ein ehemaliger Aktivist derHenlein-Partei und hatte als Gauhauptstellenleiter im Grenzlandamt der NSDAP imSudetenland gedient.  2 Der vorliegende Artikel verfolgt drei Ziele: Im einleitenden  ersten Teil   interessiert ersich für die Ziele der durch die DDR-Führung in Gang gesetzten Kampagnen gegenden westdeutschen Revanchismus.  Zweitens   interessiert er sich für den Aufbau,die Arbeitsweise und das konkrete Wissen der Abteilungen, die in der DDR die west-deutsche Ostforschung erforschten. Dabei handelt es sich vor allem um die Ost-Berliner Abteilung zur Erforschung der imperialistischen Ostforschung unter RudiGoguel und um die Leipziger Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der westdeutschenOstforschung unter Basil Spiru. Von Interesse ist dabei, wie es kam, dass ehemaligeNationalsozialisten ausgerechnet in jenen Abteilungen ihr Einkommen fanden.In einem  dritten Teil   wird die Observation der Südost-Forschung durch die Forscherin der DDR analysiert. Nie wurde die Arbeit der SOG detaillierter observiert undanalysiert als durch die Südosteuropa-Experten der Abteilung Goguel in den 1960erund frühen 1970er Jahren, auf denen das Augenmerk dieses Artikels liegt. In diesenJahren entfaltete die Tätigkeit der Ost- und Südost-Institute in der Bundesrepublikwieder eine gewisse Vitalität und modernisierte sich zugleich. Diese Aktivitätenwurden von der DDR mit besonderem Interesse beäugt. Dabei ging es um allgemeineBefunde in Bezug auf die Ost- und Südost-Forschung – nicht immer wurde zwischenden beiden Zweigen differenziert – sowie auch um ganz konkrete Befunde zur SOG.Der Begriff „Ostforschung“ war bis in die 1970er Jahre weit gebräuchlich. DieserArtikel folgt der zeitgenössischen Diktion. Die Analysten in der DDR waren sichselbst nicht sicher, wie sie sich nennen sollten. Allein der Name der „Abteilung zurErforschung der imperialistischen Ostforschung“ wurde mehrfach geändert. Mankann sagen, dass es sich um „Ostforscher-Erforscher“ handelte, womit sich der Titeldieses Artikels erklärt.Für den Beitrag wurden neben den einschlägigen Publikationen der mit der Analyseder westdeutschen Ostforschung befassten Abteilungen auch interne Akten, Brief-wechsel und Hochschulschriften der beteiligten Forscher ausgewertet. Die Quellenerlauben ein weit differenzierteres Bild, als die anfangs zitierten groben Keile erwar-ten lassen. Während die Ost-Berliner „Abteilung Goguel“ die Arbeit der SOG detailliert 82  SÜDOST EUROPA Mitteilungen 04/2016  Alexander Korb  2 Siehe: Felix-Heinrich Gentzen zum Gedenken, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 17 (1969),S. 1340, H. 10; zu Wolfgramm s.  Fuchs, Gerhard,  Eberhard Wolfgramm. 1908 bis 1981, in:  Heitzer,Heinz   u.a. (Hrsg.), Wegbereiter der DDR-Geschichtswissenschaft, Berlin (Ost) 1989, S. 376-385. Analysen_Korb_04-2016:Pos 09.10.2016 13:49 Uhr Seite 3  Analysen  83 SÜDOST EUROPA Mitteilungen 04/2016 analysierte, erschöpfte sich die Arbeit der Leipziger „Abteilung Spiru“ weitgehend inallgemeinen Anklagen gegen die westdeutsche Ostforschung. Dennoch ist ein Ver-ständnis des Funktionierens der Leipziger Arbeitsgemeinschaft notwendig, um diestrukturellen Unterschiede zwischen den beiden Schwesterabteilungen zu verstehenund zu einem differenzierten Bild zu gelangen. Deutsch-deutsche Auseinandersetzungen um die deutsche Vergangenheit Die Bundesrepublik konsolidierte sich in den 1950er Jahren innen- wie außenpolitischin großen Schritten. Das Wiedergutmachungsabkommen mit Israel 1953 und dieRückkehr der (kriegs)gefangenen Deutschen aus der Sowjetunion zwei Jahre späterwaren Meilensteine dieser Entwicklung. Da die Bevölkerung der DDR die Entwicklungdes westlichen Teils Deutschlands und seines demokratischen Systems mit Interessebeobachtete (und Scharen dorthin flohen), war der DDR-Führung daran gelegen, dieBundesrepublik in Misskredit zu bringen und zu behaupten, bei der demokratischenEntwicklung handele es sich um eine in Wahrheit faschistische Chimäre. Die SED warin ihren Kampagnen völlig frei von Selbstzweifeln, handelte es sich doch in ihremSelbstverständnis bei der DDR um einen anti-faschistischen Staat. Da die SED-Ideologie zudem Parteilichkeit gebot, war die SED-Führung bereit, objektive Faktenauch zu ihren Gunsten zu verbiegen. Die Offensiven gegen den Revanchismus in derBRD begannen Mitte der 1950er Jahre und sollten als Beweis für die personelle undideologische Identität des Dritten Reiches und der Bundesrepublik dienen. Bekanntsind die Kampagnen gegen Staatssekretär Globke sowie gegen den wegen seinerNS-Vergangenheit angreifbaren bundesdeutschen Vertriebenenminister TheodorOberländer. 1960 wurde Oberländer in Ost-Berlin in einem Schauprozess in Abwesen-heit wegen der Erschießung von mehreren tausend Juden und Polen in Galizien zulebenslangem Zuchthaus verurteilt und trat daraufhin als Minister der RegierungAdenauer zurück.  3 Die Regierung der DDR legte nach und veröffentlichte 1965 inerster Auflage das „Braunbuch“, das schließlich 1800 Namen von einflussreichenWestdeutschen mit NS-Vergangenheit enthielt.  4 Die westdeutsche Gegenantwort –die Veröffentlichung von Listen mit ehemaligen NSDAP-Mitgliedern im Staats- undParteiapparat der DDR – folgte unmittelbar.  5 Der publizistische Konflikt zeigt die Bedeutung geschichtspolitischer Fragen vor demHintergrund des Kalten Krieges und der deutsch-deutschen Auseinandersetzungen.Der DDR gelang es, Skandale in der Bundesrepublik auszulösen, während sie zugleichmit wenigen Ausnahmen Diskussionen über die Karrieren ehemaliger Nationalsozialisten 3  Wachs, Philipp-Christian , Der Fall Theodor Oberländer (1905-1998). Ein Lehrstück deutscherGeschichte, Frankfurt 2000.4  Nationalrat der Nationalen Front des demokratischen Deutschlands / Dokumentationszentrumder staatlichen Archivverwaltung der DDR   (Hrsg.), Braunbuch Kriegs- und Naziverbrecher in derBundesrepublik. Staat, Wirtschaft, Armee, Verwaltung, Justiz, Wissenschaft, Berlin (Ost) 1965.5 S.  Hagemann, Fran k, Der Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen 1949-1969, Frankfurt amMain, New York 1994;  Kappelt, Olaf  , Braunbuch DDR. Nazis in der DDR, Berlin (West) 1981. Analysen_Korb_04-2016:Pos 09.10.2016 13:49 Uhr Seite 4  im eigenen Land zu verhindern vermochte. Der spektakuläre Fall Oberländer zeigteauch die Grenzen der Wirksamkeit der Angriffe auf die BRD auf: Denn nur der Einsatzerheblicher Ressourcen führte zum Rückzug des Ministers, und es ließ sich darüberstreiten, ob die politischen Ziele der Angriffe vollständig erreicht wurden. Die West-kommission der SED forderte von ihren „Westforschern“ koordinierte Angriffe auf „schwerbelastete Naziverbrecher“ und DDR-weite Abstimmung statt „ungezieltesEinzelfeuer auf Personen, gegen die zufällig Belastungsmaterial vorliegt“.  6 Jedoch war die Vergangenheitspolitik in der DDR nicht aus einem Guss. Neben AlberNordens „Ausschuss für Deutsche Einheit“, der den Oberländer-Prozess koordinierthatte, sammelte die Staatssicherheit belastendes Material, und war naturgemäß alsGeheimdienst daran interessiert, es bei Erpressungsversuchen und der Anwerbungvon Agenten im Verborgenen einzusetzen, statt damit an die Öffentlichkeit zu gehen.  7 Weiterhin war das Deutsche Institut für Zeitgeschichte (DIZ) vergangenheitspolitischaktiv. In seiner Zeitschrift „Dokumentation der Zeit“ veröffentlichte das DIZ regel-mäßig Berichte über neofaschistische Tendenzen in Westdeutschland sowie Hinter-grundberichte.  8 Im Zuge der Kampagne gegen Oberländer entschied sich die SED zur Errichtungzweier weiterer Informationsstellen, um die es im Folgenden gehen soll: An derHumboldt-Universität zu Berlin sowie an der Leipziger Karl-Marx-Universität wurdenwissenschaftliche Abteilungen eingerichtet, in der Historiker, Politologen und Slawistendie Arbeit der westdeutschen Ostforschung unter die Lupe nehmen sollten. DieseDisziplin war an einer Schnittstelle angesiedelt, die aus DDR-Sicht als besonders bri-sant galt und daher besonders aufmerksame Aufklärungsarbeit rechtfertigte. Dennzum einen wies die Ostforschung brisante personelle sowie inhaltliche Kontinuitätenvom Dritten Reich in die Bundesrepublik auf und schien geeignet, den gesamtenwestdeutschen Wissenschaftsbetrieb in Misskredit zu bringen. Zweitens aber galt dieOstforschung als besonders gefährlich. Denn die Osteuropakunde im Westen war„Feindbeschäftigung“ und damit mehr als nur eine akademische Disziplin. Zwar wardie ostdeutsche Behauptung, die westdeutschen Ostforscher planten einen neuenAngriffskrieg und wollten sich Osteuropa zur imperialistischen Beute machen, eine Verzerrung des westlichen Interesses an Osteuropa.  9 Gleichwohl war die Osteuropa- 84  SÜDOST EUROPA Mitteilungen 04/2016  Alexander Korb  6 Zitiert nach  Kleßmann, Christoph , DDR-Historiker und "imperialistische Ostforschung". Eindeutsch-deutscher Wissenschaftsgeschichte im Kalten Krieg, in: Deutschland-Archiv. Zeitschrift fürdas vereinigte Deutschland 35 (2002), S. 13-31, H. 1, hier S. 18.7 Beispielsweise sammelte das MfS Material zu Peter Heinz Seraphim oder zum so genanntenWannsee-Institut, ohne dass die Erkenntnisse ausgespielt wurden.8 1957 erschien z.B. in der DDZ eine Reihe zu „Nazirichter und Nazijuristen im Bonner Justizdienst“inklusive Namenslisten, s. Nrn. 150 u. 155. Vgl. auch: Die antisemitischen Ausschreitungen im BonnerStaat. Ergebnis der faschistischen Restauration, in: Dokumentation der Zeit. Informations-Archiv 12(1960), S. 10-22, H. 207.9 Allerdings wurde selbst in der DDR konzediert, dass es in der BRD zwar Planungen für den „Tag X“ inBezug auf die DDR gäbe, nicht aber in Bezug auf andere osteuropäische Länder, s.  Goguel, Rudi  , Diewestdeutsche Ostforschung – Kontinuität und neue Tendenzen, in: Informationen über die imperialis-tische Ostforschung 4 [im Folgenden: Informationen] (1964), S. 2-23, H. 2, hier S. 15-16. Analysen_Korb_04-2016:Pos 09.10.2016 13:49 Uhr Seite 5
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